Aufnahmebereiche

Nicht immer ist klar, was welcher Shootingbereich genau bedeutet, hier meine Definition!

Der wohl meist-diskutierte Bereich, da jeder etwas anderes sagt, was genau er beinhaltet.

Bei Portraits wird oft der Bildschnitt sehr eng am Model gesetzt, so dass dem Model auch die hauptsächliche Aufmerksamkeit im Bild gewidmet wird. Am häufigsten bezieht sich dieser Ausdruck auf das Gesicht, jedoch kann es auch bis Ganzkörper gehen.

 

Der Unterschied zur „normalen“ Portraitfotografie ist, dass es hierbei entweder darum geht charakteristische Wesensmerkmale des Models herauszuarbeiten, wie zum Beispiel sehr hartes Licht um jeden Bartstoppel zu betonen, oder es kann sich um Karikaturen handeln, indem man spezifische Merkmale überspitzt darstellt und (meisst mit digitaler Bearbeitung) hervorhebt.

Hier ist der Fokus auf dem (oft sehr starkem) Make Up und bezieht sich häufig „nur“ auf das Gesicht.

 

Hierbei dreht es  sich um das Thema Mode. Von Haute Couture bis hin zur Streetweare, alles ist möglich, Bildschnitt ist meisstens mindestens Halbkörper bis Ganzkörper.

 

Eigentlich sehr klar, alles was mit dem Badeanzug oder Bikini zu tun hat. Ob altmodisch, modern, knapp oder nicht.

 

Hier trägt das Model (meisst unten wie oben) Unterwäsche, jedoch kann es bei transparenten Stoffen vorkommen, dass Brustwarzen zu sehen sind.

Das Model ist bei dieser Art der Fotografie allerdings nie vollständig nackt.

 

Bei der Boudoirfotografie ist meisst der Hintergrund oder besser gesagt die Umgebung wichtig, sei dies ein gemütlicher Sessel, ein Bett oder ein Wohnzimmer. Von Dessous bis Akt kann alles vorhanden sein. Das Licht ist meisst sehr sanft gewählt, vorzugsweise available Light oder sanftes Dauerlicht.

 

Hierbei ist zu verstehen, dass das Model am Oberkörper keine Kleidung trägt. Es ist also normal, dass man die Brust oder Brustwarzen sieht.

 

Das Model trägt zwar keine Kleidung am Oberkörper, die Brustwarzen werden jedoch durch Tücher oder Arme/Hände etc. verdeckt und sind auf dem Fertigen Bild nicht zu sehen.

 

Unmissverständlich: das Model ist nackt, jedoch wird darauf geachtet, dass der Intimbereich nicht erkennbar ist, sei es im Schatten-liegend oder durch die Pose. der Klassische Akt befasst sich mit der Ästhetik, ist oft im Studio mit neutralem Hintergrund oder draussen in der Natur mit zum Beispiel Wasserfällen etc.

 

Durch Posen, oder zum Beispiel durch Tücher werden nicht nur der Intimbereich verdeckt, sondern auch die Brustwarzen.

Das Model ist zwar nackt, man sieht aber nicht alles.

Dieser Bereich widmet sich gezielt Einzelnen Körperstellen, oft auch mit Wassertropfen auf dem Körper. Die Person an sich wird nicht gezeigt.

In diesen Bereich fallen alle Bemalungen, welche (mehr oder weniger flächendeckend) übers Gesicht hinaus gehen. Das Model ist weitgehend nackt oder trägt ein Höschen, je nach Thema und nach Fotoidee.

Nicht nur Schnappschüsse oder Alltagssituationen, sondern auch ein Bild, dass eine Geschichte aus dem Leben erzählt (oftmals reale Ereignisse oder Meilensteine des Models etc.).

Ganz im Gegensatz zur klassischen Aktfotografie, ist hier auch der Intimbereich des Models zu sehen, ohne in die Sparte Pornart abzurutschen; hier wird klar unterschieden.

 

Ein wahnsinnig breit gefächerter Bereich, welcher von Fotografie mit Latexfashion bis hin zu SM reichen kann.

Wer in diesem Bereich shootet muss klar definieren, was okay ist und wie weit es gehen soll. Hier kann von kleineren Andeutungen oder Accessoires, Lack und Leder oder Bondage alles möglich sein.

Lack/Leder, Bondage als Accessoire und auch Latex (Fashion oder flüssig) bin ich gerne dabei. 

Bondage: Solange es als Accessoire verwendet wird, finde ich es cool, Deko-Schnürungen mache ich auch selber.

 

Bildrechte

Time for prints oder time for pictures (TfP) sind gängige Vereinbarungen zwischen Fotograf und Model, bei denen das Model für die investierte Zeit vor der Kamera keine Gage, sondern die Abzüge, bzw. digitale Versionen, der gemachten Bilder erhält. Diese Konstellation dient sowohl im Amateur, wie auch im Profibereich der Eigenwerbung für Fotograf und Model, indem beide die Bilder in ihr Portfolio aufnehmen können, ohne große finanzielle Investitionen tätigen zu müssen.

In der Regel wird eine solche Vereinbarung, ähnlich einem Model-Release-Vertrag, schriftlich abgeschlossen. Dies ist wie bei allen Verträgen sinnvoll, damit sich beide Parteien darüber bewusst werden, welche Rechte sie der jeweils anderen Partei einräumen und später darauf verweisen können.

Hierbei bleibt der Fotograf selbstverständlich Urheber und überträgt lediglich die Nutzungsrechte. Üblich ist es, insbesondere die Nutzung im Rahmen der Eigenwerbung (Website, Ausstellung, etc.) zu gestatten, eine kommerzielle Verwendung jedoch auszuschließen.

 

Hier handelt es sich um ein bezahltes Fotoshooting.

Das Honorar richtet sich oft nach Aufwand und Dauer des Shootings und der anschließenden Bildbearbeitung.

Es gibt 2 Varianten. Der Fotograf bezahlt das Modell oder das Modell bezahlt den Fotografen.

Während die Bildrechte grundsätzlich beim Fotografen (Künstler) bleiben, richten sich die Veröffentlichungsrechte nach der Bezahlung.

Wer bezahlt, erhält das Recht die Fotos auch zu veröffentlichen.

Eventuelle Abweichungen von diesen Regeln sind im Vertrag festzuhalten.

Das heisst, wenn du ein Fotoshooting möchtest, dessen Bilder der Fotograf nicht veröffentlichen darf, lasse dann lieber ein Pay-Shooting machen, in dem du den Fotograf für seine Arbeit bezahlst.

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